Das «Mehrwerk» wird der Inventx neue und hochmoderne Arbeitsplätze, ein Mitarbeiterrestaurant und ein attraktives, gut erreichbares Arbeitsumfeld im Zentrum von Chur bieten. Auch die Stadt und ihre Bewohner, die dem Neubau auf dem Areal des alten Forstwerkhofes mit überwältigender Mehrheit zugestimmt hatten, erhalten ein neues Wahrzeichen.
Geplant sind an dieser bevorzugten städtischen Lage hochwertige Wohnungen in den oberen Etagen und öffentliche Begegnungszonen für Gastronomie und Kultur. Vorgestellt wurde das Projekt bereits im Detail bei der feierlichen Grundsteinlegung im August 2022.
Seither wurde fleissig gewerkelt. Die Mauern sind hochgezogen und der Rohbau steht vor seiner Fertigstellung. Beobachten lässt sich der Fortschritt laufend per Webcam der beauftragten Architekten der Fanzun AG.
Generalunternehmer Ralbau und die Inventx-Geschäftsleitung leben die schöne Tradition der Aufrichtefeier und luden alle beteiligten Gewerke zum Fest ein.
Gregor Stücheli, Co-Gründer und -Inhaber der Inventx und Spiritus Rector des Projekts «Mehrwerk», richtet seinen Dank an die Beteiligten. Vor den etwa 90 versammelten Gästen liess er kurz die Geschichte der Inventx Revue passieren – mittlerweile immerhin die grösste IT-Arbeitgeberin in Chur und in ganz Graubünden. Er bekannte sich klar zum Standort – der Wurzel wie auch der Zukunft von Inventx, die weiteres Wachstum plant.
Entstehen wird nach seinen Worten ein «Office Home» von solcher Attraktivität, dass die Inventx-Mitarbeitenden lieber ins Büro kommen, als zu Hause zu arbeiten.
Unerwartet ergreift auch Stadtpräsident Urs Marti das Wort – und nicht nur das: Er hat eine ganze Schubkarre voller Riegel, Energy Drinks und weiteren Süssigkeiten mitgebracht und sendet einen Gruss in die Runde: «Alles Gute zum Aufrichtefest – auf gute Nachbarschaft».
Ihm schloss sich Kuno Annen, Projektleiter von Ralbau an, der die enge Partnerschaft von Bauherrschaft, Stadt, Architekten und Bauunternehmung lobte und verdankte, die es erlaubt, einen ambitionierten Zeitplan einzuhalten. Er beeindruckte die Zuhörer mit einigen Zahlen zum Bau: 6’300 Kubik Beton wurden verbaut, 30 km Betonrohr verlegt und die Elektrokabel erstrecken sich in ihrer Gesamtheit auf 54 km.
Alle sind sich einig: Schon bald wird die Innenstadt von Chur um ein eindrückliches Gebäude, das sich perfekt ins Stadtbild und in die bestehenden Bauten einfügt, bereichert sein.